Unsere Vereinssatzung - Netzwerk Konflikthilfe

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Netzwerk Konflikthilfe e.V.
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Unsere Vereinssatzung

Über uns
Satzung des Vereins Netzwerk Konflikthilfe e.V.
 
 
§ 1. Name und Sitz des Vereins
  1. Der Verein führt den Namen „Netzwerk Konflikthilfe“, nach der Eintragung ins Vereinsregister, lautet sein NameNetzwerk Konflikthilfe e.V.“.
  2. Der Sitz des Vereins ist Bühl / Baden.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2. Der Zweck des Vereins
  1. Der Verein dient der Konflikthilfe und Gewaltprävention in den Bereichen Erziehung, Bildung, Jugendhilfe und Straffälligenhilfe. Er will die Reintegration auffällig und / oder straffällig gewordener Personen in die Gesellschaft fördern und Desintegration und Straffälligkeit verhindern.
  2. Der Verein unterstützt die als Fachberater/innen, Mediator/innen, Trainer/innen und Ausbilder/innen ausgebildeten und arbeitenden Mitglieder durch die (Weiter-) Entwicklung von Konzepten zur Konflikthilfe und Gewaltprävention in der täglichen Arbeit, durch die Verbreitung von Informationen über sie und ihre Arbeit und durch Standards und Maßnahmen zur Qualitätssicherung.
  3. Der Verein bietet auch selbst Hilfe und Unterstützung in Konfliktsituationen und zur Gewaltprävention an, in dem er Fachkräfte, die nach seinen Angebotsbeschreibungen arbeiten, für die jeweilige Aufgabe als Honorarkräfte engagiert.
  4. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch:  Fachberatung zur Gewaltprävention auf den verschiedenen Präventionsebenen, die (Weiter-) Entwicklung von Konzepten und Angeboten zur Konflikthilfe und Gewaltprävention, Verbreitung von Informationen über diese Angebote und ihrer Möglichkeiten, Beratung und Unterstützung bei der Durchführung der entwickelten Angeboten, die Entwickelung von Konzepten und Angeboten vor Ort und Angebote von Mediation, Hilfen zum sozialen Lernen, Training sozialer Kompetenzen, Anti- Gewalt- Training, Aus und Weiterbildung in Schule, Jugendhilfe, Straffälligenhilfe und Erwachsenenbildung nach den gültigen Standards des Vereins
  5. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für den satzungsmäßigen Zweck verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  6. Der Verein ist parteipolitisch und weltanschaulich unabhängig.
  7. Wird der Verein aufgelöst oder fällt der bisherige Zweck weg, fällt das Vermögen an den Bundesverband Mediation e.V., falls dieser nicht mehr existieren oder nicht mehr gemeinnützig sein sollte, fällt das Vermögen an den paritätischen Wohlfahrtsverband.

§ 3. Mitgliedschaft
  1. Mitglied kann jede natürliche Person über 18 Jahre sein, die den Zweck des Vereins unterstützt. Die Beantragung hat schriftlich zu erfolgen und bedeutet, dass Satzung, Beitragsordnung und die Standards zur Qualitätssicherung des Vereins in ihrer jeweiligen Fassung vorbehaltlos anerkannt werden.
  2. Über die Aufnahme eines neuen Mitgliedes entscheiden die Vorstandsmitglieder entsprechend ihrer Vertretungsbefugnis, eine Ablehnung kann nur durch alle Vorstandsmitglieder gemeinsam ausgesprochen werden.
  3. Die Mitgliederversammlung beschließt den Jahresmitgliedsbeitrag. Der Beitrag erstmalig bei der Aufnahme und danach jeweils bis Ende Januar fällig. Der Verein kann gegenüber einem Mitglied Hilfeleistungen zurückhalten, so lange dieses seinen Zahlungsverpflichtungen nicht erfüllt hat.

§ 4. Beendigung der Mitgliedschaft
  1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss des Mitglieds aus dem Verein. Der Austritt kann nur zum Ende des Kalenderjahres erfolgen, wobei eine entsprechende Erklärung bis Ende Oktober dem Vorstand zugegangen sein muss.
  2. Ein Mitglied kann aus dem Verein bei Vorliegen eines wichtigen Grundes ausgeschlossen werden. Ein wichtiger Grund ist, wenn ein Mitglied trotz schriftlicher Abmahnung durch den Vorstand:
  • sich nicht an das gemeinsam beschlossene ethische Selbstverständnis in seiner aktuellen Form hält
  • oder gröblich Vereinsinteressen verletzt
  • oder mit der Zahlung des Jahresbeitrages trotz schriftlicher Mahnung länger als 3 Monate im Verzug ist

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mehrheitlich. Der Ausschluss ist dem Mitglied durch einen eingeschriebenen Brief mitzuteilen. Das betreffende Mitglied kann hiergegen innerhalb von 3 Wochen schriftlich Berufung beim Vorstand einlegen. Die Berufung ist dann vom Vorstand der nächsten Mitgliederversammlung zur endgültigen Entscheidung vorzulegen. Bis zur endgültigen Entscheidung ruhen die Mitgliederrechte.

§ 5. Organe des Vereins
Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§ 6. Mitgliederversammlung
1.      Die Mitgliederversammlung bestimmt die Grundsätze der Vereinspolitik, sie wählt den Vorstand, entlastet ihn, genehmigt den Haushaltsplan, setzt die Jahresmitgliedsbeiträge fest und entscheidet über die Auflösung des Vereins. Die Mitgliederversammlung kann Arbeitsgruppen und Kommissionen zu bestimmten Themen einsetzen.
2.      Einberufung der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung wird von der / dem 1. Vorsitzenden und bei seiner Verhinderung von der dem 2. Vorsitzenden einmal im Jahr einberufen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wird durch den / die 1.Vorsitzende/n oder den / die 2. Vorsitzende/n einberufen, wenn dies dem Interesse des Vereins dient oder wenn 1/4 der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe der Gründe verlangen.
Die Einberufung der Mitgliederversammlung geschieht mit einer Frist von mindestens 4 Wochen per Email und Veröffentlichung auf der Homepage unter Angabe der Tagesordnung an die dem Verein bekannten Email Adressen.
Nur in Ausnahmefällen (wenn keine Email Adresse bekannt ist) wird die Einladung per Post verschickt.
3.      Tagesordnung
Die Einberufung der Mitgliederversammlung geschieht mit einer Frist von mindestens 4 Wochen durch Veröffentlichung auf der Homepage und durch das Versenden von Emails an die dem Verein bekannten Email Adressen unter Angabe der Tagesordnung. Nur in Ausnahmefällen, wenn keine Email Adresse bekannt ist, wird die Einladung per Post verschickt. Die Tagesordnung kann von dem / der Versammlungsleiter/in vor Schluss der Mitgliederversammlung geändert oder ergänzt werden.
Beschlussfassung und Wahlen Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie satzungsgemäß einberufen wurde. Beschlussfassung und Wahlen erfolgen durch einfache Mehrheit der erschienen Mitglieder.
4.      Beschlussfassung und Wahlen
Zur Wahl der Vorstände wird ein Wahlleiter gewählt. Die Wahl der beiden Kassenprüfer/innen wird durch die / den Vorsitzenden oder eine/n Stellvertreter/in geleitet. Einer Satzungsänderung muss die 2/3 – Mehrheit der erschienenen Mitglieder zustimmen. Anträge auf Änderung der Satzung müssen mit der Einladung versandt werden. Die Stimmabgabe erfolgt jeweils offen durch Handzeichen, es sei denn, dass dieser Vorgehensweise von einem der anwesenden Mitglieder widersprochen wird.
5.      Leitung der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung wird von dem einladenden Vorstandsmitglied und bei dessen Verhinderung durch dessen Stellvertreter/in geleitet. Auf Antrag kann durch die 2/3Mehrheit der erschienenen Mitglieder ein Versammlungsleiter gewählt werden.
6.      Protokoll der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung wählt einen oder mehrere Protokollführer/innen, die den Ablauf und die Beschlüsse der Versammlung niederschreiben. In dem gefertigten Protokoll werden Ort und Zeit der Versammlung, die Versammlungsleitung und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung festgehalten. Protokollführer/in(en) und Versammlungsleiter/in bzw. Wahlleiter/in unterzeichnen das Protokoll. Das Protokoll wird per Email an die Mitglieder verschickt.
7.      Kassenprüfung
Die Mitgliederversammlung wählt neben dem Vorstand auch zwei Kassenprüfer/innen, die vor der Mitgliederversammlung die Kassen prüfen und der Versammlung schriftlich über das Ergebnis berichten. Die Amtszeit der beiden Kassierer/innen beträgt zwei Jahre, sie bleiben bis zur Neuwahl im Amt.

§ 7. Der Vorstand
1.      Aufgaben: Dem Vorstand obliegen die Vertretung des Vereins nach außen und die Vereinsverwaltung. Hierzu gehört die Bestimmung und Umsetzung der Vereinspolitik, die Verwaltung des Vereinsvermögens, die Kassen und Buchführung und die Erfüllung öffentlich- rechtlicher Pflichten. Der Vorstand kann Bürotätigkeiten, Mitgliederverwaltung und Buchführung Hilfspersonen übertragen.
2.      Vorstandsmitglieder: Der Vorstand besteht aus der / dem 1. Vorsitzenden und der / dem 2. Vorsitzenden und 1 bis 5 weiteren Vorstandsmitgliedern als Beisitzer/innen. Die / der 1. und die / der 2. Vorsitzende vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich, sie sind jeweils alleine vertretungsberechtigt. In den Vorstand können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden.
3.      Vorstandssitzung: Der Vorstand trifft sich mindestens einmal im Jahr. Hierzu lädt die / der 1. Vorsitzende oder deren / dessen Verhinderung die / der 2. Vorsitzende die anderen Vorstandsmitglieder.
Über jedes Treffen wird ein Protokoll gefertigt, in dem Verlauf und Ergebnisse des Treffens niedergeschrieben werden und das die / der Sitzungsleiter/in unterschreibt.
Ein Vorstandsmitglied ist nicht stimmberechtigt, wenn der Beschluss die Vornahme eines Rechtsgeschäfts des Vereins mit ihm betrifft.
4.      Amtszeit: Der Vorstand wird für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Wenn der 1. oder 2. Vorsitzende vorzeitig ausscheidet, wählen die verbleibenden Vorstandsmitglieder ein Ersatzmitglied aus dem Vorstand, das bis zur nächsten Mitgliederversammlung die Aufgaben des Ausgeschiedenen übernimmt.

§ 8. Qualitätssicherung
1.      Anforderungen an die Qualifizierung als Fachberater/in, Mediator/in oder Anti- Gewalt- Trainer/In: Die Anforderungen werden erstellt und von der Mitgliederversammlung als in ihrer aktuellen Fassung verbindlich beschlossen.
2.      Angebote an Maßnahmen, Weiterbildungen und Ausbildungen: Für die Maßnahmen und Angebote zur Konflikthilfe und Gewaltprävention wie Beratung, Mediation, Training und / oder Weiterbildung werden Angebotsbeschreibungen erstellt und durch den Vorstand als verbindlich beschlossen.
Ausbildungen mit Abschluss dürfen nur von dafür ausgebildeten und zertifizierten Fachkräften durchgeführt werden.
3.      Fach- und Regionalgruppen: Bezogen auf fachliche Themen und Projekte können Fachgruppen gebildet werden. Durch diese werden die Themen, Projektkonzepte oder Angebotsbeschreibungen aufgearbeitet und dann allen Vereinsmitgliedern zugänglich gemacht bzw. der Mitgliederversammlung zur Abstimmung vorgelegt.
Zur besseren Organisation von Zusammenarbeit und fachlichem Austausch der Mitglieder können regionale Untergruppen des Vereins gebildet werden.
4.      Wissenschaftlicher Beirat: Zur Qualitätssicherung und wissenschaftlichen Begleitung bei der Durchführung von Angeboten kann der Vorstand einen wissenschaftlichen Beirat einsetzen. Der wissenschaftliche Beirat begleitet die in den Angebotsbeschreibungen beschriebenen Maßnahmen und Angebote wissenschaftlich, wertet sie aus und gibt das Ergebnis auf einer Mitgliederversammlung oder einem Fachtag bekannt. Die Mitgliederversammlung kann sich bei der Verabschiedung oder Veränderung der Angebotsbeschreibungen vom wissenschaftlichen Beirat beraten lassen.

§ 9. Inkrafttreten der Vereinssatzung
  1. Diese Satzung tritt mit ihrer Verabschiedung durch die Gründungsversammlung in Kraft.
  2. Änderungen der Satzung werden mit der Eintragung ins Vereinsregister wirksam.


Vereinssatzung vom 06.10.2007. Zuletzt geändert durch den Beschluss der Mitgliederversammlung vom 19.07.2008
                                                                                                                                                                             
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