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Konsequenzen nach Gewalthandlung

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Verantwortungsübernahme (Konsequenzen) nach Gewalthandlung
 
Ausgangspunkt ist, dass es zu mindestens einer Gewalthandlung oder der ernsthaften Androhung einer solchen gekommen ist. Ziel ist nun, dass es zu keiner weiteren Gewalthandlung kommt, dass keine weiteren Opfer zu Schaden kommen.

Wichtig aus psychologischer und pädagogischer Sicht ist, dass die Gewalttat für den Verursacher (oder die Verursacherin) Konsequenzen hat. Dies kann eine Strafe und / oder die Auflage an einer Maßnahme teilzunehmen sein. Aus pädagogischer Sicht ist Wiedergutmachung, Verhaltenstraining oder Behandlung sinnvoller als Strafe. Voraussetzung ist, dass der Täter (die Täterin) gewillt ist, ernsthaft mitzumachen.
 
In der Maßnahme werden i.d.R. der oder die Täter/innen mit ihrer Tat und deren Folgen konfrontiert und die dahinter liegenden Einstellungen und Verhaltensweisen bearbeitet. Weiteres anti-soziales Verhalten zu verhindern und pro-soziales zu fördern geschieht mit Methoden der sekundären und primären Prävention. Maßnahmen mit diesen Zielen sind Mediation in Täter-Opfer-Konstellation (Täter-Opfer-Ausgleich), Anti-Gewalt-Training III, tertiäre Prävention beinhaltet auch die Elemente der Maßnahmen im sekundären und primären Bereich.
 
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