Menschenwürde und Scham in der Sozialen Arbeit - Netzwerk Konflikthilfe

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Menschenwürde und Scham in der Sozialen Arbeit

Fachtage

Fachtag 18.04.2015 des Netzwerk Konflikthilfe e.V. mit Dr. Stephan Marks

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Dr. Stephan Marks ist Sozialwissenschaftler und Supervisor. Er bildet seit vielen Jahren pädagogische, pflegerische und medizinische Fachkräfte zum Thema „Menschenwürde und Scham“ aus.

Rückblick:
„Menschenwürde und Scham in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen,...
... denn die Würde des Menschen ist unantastbar!“

Wenn Klienten/-innen in die Defensive gehen oder Kontakte abbrechen kann es sein, dass unerkannte Scham den Prozess blockiert.
So werden Entwicklungspotentiale, die in Schamgefühlen liegen, vergraben. Denn zum einen ist Scham zwar schmerzhaft, zum anderen hat sie jedoch auch positive Aufgaben.
 
Für Menschen unterschiedlicher Geschlechts- und Kulturzugehörigkeit hat Scham, in Abgrenzung zur Schuld, verschiedene Bedeutungen.
Es gibt strukturelle Bedingungen, die Scham und Würde beeinflussen. Scham ist dabei auch immer die Hüterin der Menschenwürde.
 
Die Einsichten und Erkenntnisse gilt es deshalb in der beruflichen oder ehrenamtlichen Praxis umzusetzen.

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Im Wechsel von theoretischen Impulsen, Praxisreflexion, Gruppen - und Einzelarbeit vermittelte Dr. Stephan Marks fundierte Grundlagen über die Psychodynamik der Scham.
 
Die Ergebnisse wurden dann im Plenum vorgestellt und gesammelt und diskutiert.


Folgende Punkte wurden betrachtet und bearbeitet:
  • Was passiert bei Scham?
  • Wie zeigt sich Scham?
  • Phänomenologie der Schamabwehr
  • Wie wird Scham ausgelöst?
  • Wie reguliert sie die Würde?
  • Welche Bedeutung hat Anerkennung / Schutz / Würde in der konkreten (Beratungs-) Arbeit?
  • Die Entwicklungsimpulse der Scham
  • Scham versus Schuld
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Informationen über den Referenten und seine Tätigkeit finden Sie unter:

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