"Warum es gut sein kann, böse Menschen gut zu behandeln" - Netzwerk Konflikthilfe

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"Warum es gut sein kann, böse Menschen gut zu behandeln"

Über uns

Der Satz  "Warum es gut sein kann böse Menschen gut zu behandeln" mag dabei auf den ersten Blick verstörend, ja geradezu paradox klingen. Denn gerade im Kontext der konfrontativen Pädagogik wird doch vielmehr davon gesprochen, dass es angezeigt sei  "böse Menschen schlecht zu behandeln"  (siehe AAT®/CT®).

Unsere Praxiserfahrung in der Arbeit mit Menschen die sich schwierig verhalten, oder mit denen wir in schwierigen Situationen umgehen müssen hat uns gezeigt, dass diese zunächst paradox wirkende Art des Umgangs, den Zugang zu der Person oder Problematik öffnen und der Grundstein für eine gelingende Verhaltensänderung und Aufarbeitung von Fehlverhalten sein kann. Und das unabhängig von Lebensalter und Schwere des Fehlverhaltens.

Egal ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene, alle wollen wertgeschätzt und verstanden werden. Durch die Wertschätzung ist es dann auch vielfach in gleichem Maße möglich, Verantwortung für das eigene Verhalten und die eigenen Handlungen zu übernehmen.

"Beziehung vor Kooperation" und "Konfrontation mit der Realität" heißen deshalb die Schlagworte, auf denen das "Anti-Gewalt-Training nach PIKA®" unseres Vereins Netzwerk Konflikthilfe e.V. aufbaut.

Für pädagogische Fachkräfte und anderen in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen (mit abweichendem, aggressivem bis hin zu gewalttätigem Verhalten) tätigen Menschen, bietet der Verein Netzwerk Konflikthilfe e.V. immer wieder berufliche Weiterbildungen an.
Unter den Reitern „Aktuell“ und „Angebote“ unserer Internetseite erfahren Sie mehr.

Unsere Angebote haben das Ziel, die vielfältigen Zusammenhängen und Ebenen der Gewaltprävention und – Intervention in Schule und Jugendhilfe zu vermitteln, um entsprechend pädagogisch handeln zu können.

Wir laden Sie ein, sich mit unserem Konzept PIKA® auseinanderzusetzen, sich in unsere Materialien einzulesen und unser Netzwerk von erfahrenen und auf der Grundlage eines gemeinsamen ethischen Selbstverständnisses miteinander verbundenen Trainer/innen kennen zu lernen.
Wir sind uns sicher, dass diese Informationen für Sie gehaltvoll sind und Sie von unserem Konzept, unserem Ansatz in der Prävention und Intervention überzeugt sein werden.
Thomas Häußler
2. Vorsitzender des Netzwerk Konflikthilfe e.V.

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