Anti- Gewalt- Training 2 nach PIKA® - Netzwerk Konflikthilfe e.V.

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Anti- Gewalt- Training 2 nach PIKA®

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Angebote für Schüler/innen:

Anti- Gewalt- Training "Stufe 2" nach PIKA®  (AGT II)


Das AGT II ist ein Trainingsangebot für Kinder und Jugendliche, welche Unterstützung und Begleitung im Umgang mit schwierigen Alltagssituationen (Sozialverhalten, Regel- und Normverstößen) benötigen.

Im AGT II werden die Motive und Auslöser für aggressives und gewalttätiges Verhalten beleuchtet und herausgearbeitet, um Verhaltensalternativen (Konfliktlösestrategien) zu erlernen, um soziales Miteinander zu ermöglichen und neuerliche Selbstschädigung ebenso wie neue "Opfer" zu vermeiden.
Dies geschieht durch die Stärkung der sozialen Kompetenzen und durch das Erkennen der eigenen Stärken und Schwächen und seiner Befindlichkeit in Konfliktsituationen. Die Teilnehmer/innen üben im Training ihre Affekte in Konflikt- Stresssituationen zu steuern. Zu den Lernzielen gehört das Aushalten von Konfrontation, Provokation und Frustration, ebenso wie  die Verringerung der Gewaltakzeptanz.

Voraussetzungen für das Erlangen von kontrollierten Verhaltensweisen:
  • Eine gute Wahrnehmung und die Fähigkeit, Regeln zu beachten.

Definition AGT II für Schüler/innen:
  • Ein über längere Zeit mit einer Klasse oder klassen- und gruppenübergreifend durchzuführendes systematisch aufgebautes Programm, um die oben genannten Lernziele zu erreichen.
  • Soziale Kompetenz ist manchmal „verschüttet“, muss herausgearbeitet und trainiert werden.
  • Durch das Spiegeln ihres Verhaltens soll den Kindern und Jugendlichen verdeutlicht werden, wie sie auf ihr soziales Umfeld wirken. Somit werden die Konsequenzen für ihr Verhalten ebenfalls verdeutlicht.
  • Das Training soll die für den Alltag in der Einrichtung besprochenen Verhaltensveränderungen unterstützen.

Standards:
  • Ein AGT II umfasst in der Regel 24 Schulstunden.
  • Nach Abschluss des Trainings findet eine Rückführung in die Klasse, z.B. durch Mitteilung der Ziele und Veränderungen im Klassenrat, statt.
  • Das Training muss systematisch aufgebaut sein, Normverletzungen vermeiden helfen, und  die Herausarbeitung aller 5 Teil-Kompetenzen umfassen.

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Bildquelle: PIXELIO, Bild ® by K. Wieland Müller


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