AGT Ausbildung nach PIKA® - Netzwerk Konflikthilfe e.V.

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AGT Ausbildung nach PIKA®

Aktuell
Zertifizierte berufsbegleitende Ausbildung zum / zur Anti-Gewalt-Trainer/in nach PIKA®in Schule, Jugendhilfe und Straffälligenhilfe
Start: 30. November 2018 in Ludwigsburg

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Die Grundlage für die Arbeit als „Anti-Gewalt-Trainer/in nach PIKA®“ bildet das vom Netzwerk Konflikthilfe
e.V.
entwickeltem und markenrechtlich geschützten Konzept, das eine bewusste Haltung, ein ethisches Selbstverständnis, die Wertschätzung und die Achtung der Menschen mit denen wir arbeiten, beinhaltet. Seit vielen Jahren arbeiten Praktiker/innen des Netzwerkes Konflikthilfe in verschiedenen Arbeitsfeldern innerhalb Schule und Jugendhilfe, in Beratungsstellen, sowie in Jugendarrestanstalten und  Justizvollzugsanstalten auf der Grundlage dieses Konzepts.

Umfang und Anforderungen:

  • 120 Zeitstunden Seminar

  • 25 Zeitstunden Intervision in Gruppen und Lerntandems

  • Zusätzlich Erstellen von Protokollen, Literaturstudium und Vorbereitung eines Themas für das Abschlusskolloquium

  • Optional: Supervisorische Begleitung, Praxisberatung, Hospitation, sowie Teilnahme an externer Gruppensupervision im Moreno Institut Stuttgart


Ausbildungsbeginn: Freitag, 30.11.2018.   Ausbildungsende: Sonntag, 20.10.2019

Seminarzeiten:
  • freitags von 14:30 Uhr bis 19:30 Uhr

  • samstags von 09:00 Uhr bis 16:30 Uhr

  • der Intensivblock beginnt am 03.05.2019 um 12:00 Uhr und endet am 05.05.2019 um 13:00 Uhr mit dem Mittagessen


Abschlusszertifikat:
Anti-Gewalt-Trainer/in nach PIKA® in Schule, Jugendhilfe und Straffälligenhilfe

Ausbildungsgebühren:
1980.- € Seminargebühren
100,- € Raumkosten
250,- € ÜN mit Vollpension beim Intensivblock
(Sozialtarif für Selbstzahler/innen, Auszubildende, Studierende und Mitglieder des Vereins auf Antrag möglich)

Ausbildungsleitung:
Wolfgang Kocher
Dipl. Sozialpädagoge (FH)
Ausbilder für Anti-Gewalt-Training nach PIKA®
Supervisor (DGSv)
Fachberater für Konflikthilfe, Studienschwerpunkt
Mediation (HfS Esslingen, Uni Tübingen)
Psychodrama-Praktiker und Lehrbeauftragter
im Moreno-Institut Stuttgart

Ausbilder:
Thomas Häußler
Dipl. Sozialpädagoge (FH)
Ausbilder für Anti-Gewalt-Training nach PIKA®
Anti-Gewalt-Trainer nach PIKA® im Kontext von
Bewährungsauflagen und im Strafvollzug
Mediator (nach den Richtlinien des BM e.V.)

sowie:
Rosa Budziat
Dipl. Sozialpädagogin (FH)
zertifizierte Gruppendynamikerin (DGGO) in der Einheit „Gruppendynamik“
Eine weitere Trainerkollegin unterstützt das
Ausbilderteam während des Intensivblocks

Termine
1. Block: Fr. 30.11.2018 - Sa. 01.12.2018
2. Block: Fr. 25.01.2019 - Sa. 26.01.2019
3. Block: Fr. 22.02.2019 - Sa. 23.02.2019
4. Block: Fr. 15.03.2019 - Sa. 16.03.2019

Intensivblock: Fr. 03.05.2019 - So. 05.05.2019
Der Intensivblock findet im Schloss Unteröwisheim, Mühlweg 10 in 76703 Kraichtal - Unteröwisheim statt.

6. Block: Fr. 12.07.2019 - Sa. 13.07.2019
7. Block: Fr. 18.10.2019 - So. 20.10.2019

Veranstaltungsort  der Seminarblöcke:
CVJM Ludwigsburg e.V., Karlstraße 24, 71638 Ludwigsburg
(gut zu erreichen mit ÖPNV)  

Download:

Infoflyer

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Veranstaltungen (AGB)

Anmeldeformular zur AGT - Ausbildung

Beschreibung der Ausbildung

In der Ausbildung werden die Grundlagen vermittelt, die in Einzelfallhilfe, Beratung, und zur Durchführung von Trainings nach dem Konzept PIKA® in Schule, Jugendhilfe und Straffälligenhilfe benötigt werden. Neben Einzelsettings sind das vor allem Trainings sozialer Kompetenzen, Anti-Aggressions-und Deeskalationstrainings, oder Trainings auf dem Hintergrund schulischer oder justizieller Auflagen im Jugend-und Erwachsenenbereich (z.B. Bewährungsauflagen).

Im ersten Teil der Ausbildung nimmt die Auseinandersetzung mit der Selbst- und Fremdwahrnehmung und die Entwicklung von Haltung im Umgang mit verschiedensten Aspekten rund um den Themenkomplex Gewalt einen breiten Raum ein. Herausgearbeitet wird hierbei das Verständnis für eine bewusste Haltung im Sinne des ethischen Selbstverständnisses der Trainer/innen, das die Wertschätzung und die Achtung der Menschen mit denen wir arbeiten, beinhaltet.

Die Vermittlung der Inhalte der Ausbildung erfolgt im stetigen Wechsel von Theorieeinheiten und Werkstätten, sowie in beständigen und wechselnden Gruppenkonstellationen. Diese Arbeitsweise gestattet das Erleben von Vertrauensgewinn ebenso, wie es wertvolle Rückmeldungen sowohl von Gruppenmitgliedern, als auch von den Ausbildern, die Sie auf Ihrem Weg zum/zur „Anti-Gewalt-Trainer/in nach PIKA®“ begleiten und unterstützen, ermöglicht. Die Teilnehmer/innen stehen zwischen den Seminareinheiten in Lerntandems in Kontakt, treffen sich in Kleingruppen für vertiefende Übungen und zur gegenseitigen Unterstützung und können auch zwischen den Ausbildungseinheiten mit den Ausbildern in Verbindung treten.

Die Inhalte der Ausbildung sollen die individuellen Handlungskompetenzen im pädagogischen Alltag, in Einzelsettings, Trainings und sonstigen Maßnahmen erweitern. Dies wird ermöglicht durch das Erfahren eines gruppendynamischen Prozesses in der Ausbildungsgruppe, der optionalen Teilnahme an Gruppensupervision, sowie dem Lernen in der Peergruppe. Alles in Allem führt die Auseinandersetzung mit den vermittelten Inhalten zu einer Sensibilisierung für eine Konfliktkultur im Sinne von PIKA®. Das Zusammenwachsen in der Ausbildungsgruppe, verbunden mit der Möglichkeit, im Verein Netzwerk Konflikthilfe e.V. auf dem Hintergrund gemeinsamer fachlicher Standards und ethischem Selbstverständnis in ein Netzwerk von Praktiker/innen im Bereich „Gewaltprävention und Konflikthilfe“ teilhaben und mitwirken zu können, runden das Angebot der Ausbildung ab.

Voraussetzung für die Teilnahme
Die berufsbegleitende Ausbildung ist konzipiert für pädagogische Fachkräfte und sonstige Berufsgruppen aus dem schulischen Bereich, Heimen und Jugendfreizeiteinrichtungen, Fachkräfte aus dem Bereich Gewaltprävention, Jugendhilfe, Kinder-und Jugendpsychiatrie, Bewährungshilfe, Jugendarrest und Strafvollzug. Bei Teilnehmer/innen ohne pädagogische Ausbildung muss das Vorhandensein von Vorerfahrungen darstellbar sein. Alle Teilnehmer/innen sollen über die Möglichkeiten zur Anwendung der in der Ausbildung vermittelten Inhalte verfügen.

Ausbildungsinhalte
Praxis der Gewaltprävention und Konflikthilfe (für die Einzelfallhilfe oder die Arbeit mit Klassen und Gruppen)
  • Unterschied zwischen Selbst– und Fremdbildwahrnehmung, Rolle und Rollenverständnis als Trainer/in klären
  • Kennenlernen, Einüben und Vertiefen von Gesprächstechniken
  • Konfliktdynamiken verstehen und wirkungsvoll deeskalieren können
  • Das eigene Standing erweitern und den Individuellen Konfliktstil betrachten
  • Methoden zur Arbeit mit Gefühlen in Trainings oder der Einzelarbeit kennenlernen
  • Umgang mit Status und Macht
  • Übungen zur Konfrontation
  • Umgang mit Widerständen, Rechtfertigungen und Neutralisierungen, sowie Haltung im Konflikt

Praktische Theorievermittlung (damit wir wissen, warum wir tun, was wir tun)
  • Auseinandersetzung mit Vordenkern und Theoretikern des Konzepts PIKA® (zum Beispiel Alfred Adler, Jacob Moreno, Carl Rogers  und andere)
  • Auseinandersetzung mit dem ethischen Selbstverständnis nach PIKA®
  • Intrinsische und extrinsische Motivation:
  • Abklärung von Motivation und Zielen im Training und in der Einzelfallhilfe

Methoden und Übungen (Die Möglichkeit nutzen, die Wirklichkeit im Spiel zu inszenieren)
  • Psychodramatische und Soziometrische Handlungs- und Interventionstechniken verstehen und praxisnah anwenden können
  • Vertiefung von szenischer Arbeit, Impact-Techniken und Symbolarbeit
Anwendungsgebiete
      • Bei der Arbeit in Einzelkonstellationen und Steuerung von Gruppendynamiken
      • In Trainings auf den unterschiedlichen Präventionsstufen in Arbeitsfeldern von Schule, Jugendhilfe und Straffälligenhilfe

Settings und Abschluss (wie die Inhalte erarbeitet und das Gelernte gesichert wird)
  • Seminareinheiten, Peergruppentreffen und Bildung von Lerntandems
  • Dreitägige Einheit mit gemeinsamer Übernachtung in einer Unterkunft (Schloss Unteröwisheim, Kraichgau) zur Unterstützung des gruppendynamischen Prozesses
  • Fallsupervisionen Erarbeitung von Themen für das Abschlusskolloquium als Voraussetzung für die Zertifizierung Evaluation, Sicherung und Transfer in den pädagogischen Alltag

Anschrift des Vereins:
Netzwerk Konflikthilfe e.V.
z.H. Wolfgang Kocher
Postfach 1138
71680 Remseck am Neckar
Mobil: 0171 22 67 458

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